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ERWEITERUNG PRIMARSCHULE WASGENRING, BASEL

OFFENER PROJEKTWETTBEWERB 2015, MIT KAI TIMMERMANN

LANDSCHAFTSPLANUNG

Hoffmann & Müller
Weststrasse 182
CH-8003 Zürich


HLKK-PLANUNG

Waldhauser + Hermann AG
Florenzstrasse 1d
CH-4142 Münchenstein

TRAGWERKSPLANUNG

WAM Planer & Ingenieure AG
Münzrain 10
CH-3005 Bern

Mobirise

Der Campus der Primarschule Wasgenring liegt eingebettet in einen Park- und Grünraum. Der Erweiterungsbau bildet das neue 'Gesicht' der Schulanlage entlang der Welschmattstrasse. Durch seine Eingeschossigkeit und den grosszügigen Abstand zu den zweigeschossigen Bestandsbauten tritt der Neubau gegenüber diesen angenehm zurück und stört nicht die für die denkmalgeschützte Primarschulanlage spezifische Dominanz der Klassentrakte. Im Inneren des Neubaus werden die primären Funktionsbereiche Förderzentrum, Aula und Tagesschule in drei ‚Boxen‘ gegliedert. Diese stehen auf einer sitzhohen, vom Terrain abgehobenen Bodenplatte, welche durch eine Schattenfuge über dem Terrain zu schweben scheint. Damit unterstreicht die äussere Erscheinung die auf einer Pfahlgründung basierte Konstruktion, welche so im Grund verankert ist, dass kein Wurzelwerk von geschützten Bäumen beschädigt wird.

Der umlaufende Laubengang (Raum zwischen Sonnenstoren und Fassade) lässt den Aussenraum zum erweiterten Innenraum werden. Durch die versetzte Anordnung der ‚Boxen‘ entstehen zusätzlich gedeckte Terrassen, welche den Schülern trockene Aussenbereiche zum Spielen, Lernen und Verweilen bieten. Die Natur und der Grünraum sind durch die grossflächigen Verglasungen und den unmittelbaren Gartenbezug allgegenwärtig. Durch verschiebbare Glas- und Fassadenelemente kann die Aula bei Bedarf in den ihr vorgelagerten Foyer- und Gartenbereich erweitert werden. Somit wird sie zu einem ‚Fenster‘ zwischen öffentlicher und schularealinterner Welt. Innerhalb des Tagesschulbereiches gliedern Nischen sowie eingestellte, deckenhohe Schrankelemente mit raumhohen Schiebetüren die ‚Wohnstrasse’ in Bereiche unterschiedlicher Lichtstimmungen und Atmosphären. Die Essbereiche für jüngere und ältere Kinder, sowie die Aufgabenräume können sich temporär in die ‚Wohnstrasse‘ ausdehnen.

Das Gebäude ist ein eingeschossiger Holzbau auf einer Bodenplatte aus Stahlbeton. Das weit ausladende Dach erhält eine Verkleidung aus Faserzementplatten. Im Bereich der Aula ermöglichen Holzleimbinder die stützenfreie Öffnung der Aula zum Foyer und zum Garten.

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