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DIALYSEZENTRUM IM BAHNHOF BASEL SBB

MACHBARKEITSSTUDIE FÜR DAS UNIVERSITÄTSSPITAL BASEL-STADT, 2016

HT-FACHKOORDINATION

Waldhauser + Hermann AG
Florenzstrasse 1d
CH-4142 Münchenstein

HLKK-PLANUNG

Waldhauser + Hermann AG
Florenzstrasse 1d
CH-4142 Münchenstein

SANITÄRPLANUNG

Gruneko AG
Jakobs-Strasse 199
CH-4020 Basel

ELEKTROPLANUNG

Actemium AG
Wien-Strasse 2
CH-4002 Basel

TRAGWERKSPLANUNG

WAM Planer & Ingenieure AG
Münzrain 10
CH-3005 Bern

KOSTENPLANUNG (BERATUNG)

BP-Baurealisation
Aeschenvorstadt 48
4051 Basel

Mobirise

Im Rahmen der Bearbeitung der Machbarkeitsstudie für die Unterbringung eines Dialysezentrums des Universitätsspitals Basel-Stadt im 2. Obergeschoss des Bahnhof Basel SBB wurde in einer ersten Stufe die Komplexität der örtlichen Begebenheiten und der Bestand hinsichtlich entwurfsbestimmender Elemente analysiert. Für die Erarbeitung eines sinnvollen Architektur- und Haustechnikkonzepts im Kontext des Bestandes und im Mieterausbau ist es wichtig, die Nutzeranforderungen sowie die Vorgaben der Denkmalpflege, das Grundausbaukonzept der Architektur und das Haustechnik- sowie das Brandschutz- und Betriebskonzept zu kennen. Neben diesen ‚harten Vorgaben’ gibt es auch sogenannte ‚Soft Facts’. Diese sind wissenschaftlich nicht ohne weiteres nachweisbar, da sie auf der subjektiven Wahrnehmung des Verfassers der Studie basieren. Dennoch können sie bei der Entwurfsarbeit nützliche Entscheidungshilfen bieten. Sämtliche Hard- und Soft-Facts werden daher in einem schematischen Überblick grafisch dargestellt.

Auf Grundlage der vorgenannten Analyse werden in einer zweiten Bearbeitungstufe mögliche Entwurfsansätze abgeleitet und Konsequenzen für die Mieterausbauplanung aufzeigt. Patienten zum Beipspiel halten sich während der Dialyse mehrere Stunden lang in einem Raum auf. Für deren Wohlbefinden ist viel natürliches Tageslicht sowie ein ruhiger Aufenthaltsort von essentieller Bedeutung. Daher werden die Patientenbereiche und Arztzimmer in den mit ausreichend Tageslicht versorgten und von Personenzirkulation verschonten Raumbereichen angeordnet. Lagerflächen sowie Nebenräume werden entsprechend in schlechter belichtete Raumzonen verschoben. Des Weiteren bildet die Sanitärerschliessung eines jeden Dialyseplatzes mit Frisch- und Abwasser eine Voraussetzung für die Machbarkeit. Darum werden zwei mögliche Varianten der Haustechnik-Erschliessung näher untersucht und in einer Pro-/Contra-Bewertungsmatrix gegenübergestellt. Variante 1: HT-Erschliessung über Hohlböden / Doppelböden, und Variante 2: HT-Erschliessung über Hohlwände / Vorwandschalen.

Im Rahmen einer Präsentation der Studie wurde in Abstimmung mit dem Unispital die Variante 2 favorisiert und auf deren Grundlage zwei finale Grundrissvarianten erarbeitet. Abschliessend wurden die Ergebnisse der Studie bewertet und Vorschläge für das weitere Vorgehen formuliert.  Auf Basis des Studienergebnisses entschied sich die Auftraggeberin schliesslich gegen die Einrichtung eines Dialysezentrums am Standort Bahnhof Basel SBB.

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